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<Dokumentationsarchiv 1998-2005>
2006 April -
Vorträge, Symposion und Lesung
2005 April - 2006 März
Symposien, Vorträge und Lesungen
Filmvorführungen
2004 April - 2005 März
Vorträge, Symposion und Lesung
2003 April - 2004 März




Vorträge, Symposion und Lesung
2002 April - 2003 März
Vorträge und Lesungen
Filmvorführungen
2001 April - 2002 März
Vorträge und Lesungen
Vorlesung am Community College
"Deutchland.  Der Bund und die Länder"
2000 April - 2001 März
Vorträge und Lesungen
Vorlesung am Community College
"Fünfzig Jahre Bundesrepublik Deutschland"
1999 April - 2000 März
Symposium: Goethejahr 1999
Goethe - Wirkung und Gegenwart
In Kooperation mit dem Goethe-Institut Tokyo
Vorträge und Lesungen
Vorlesung am Community College
"Der geschichtliche Hintergrund der EU"
1998 April - 1999 März
Symposium: Die EU und die deutschsprächigen Länder
Symposium: Die Schweiz -- Kontinuität und Wandel
aus Anlass des 80. Geburtstags von Professor Emeritus Dr. Thomas Immoos-
Vorträge und Lesungen
Ausstellung: Eine Austellung zum Domjubiläum 1998
Menschen, Engel, Ungeheuer   Ausstattungsdetails des Kölner Doms

2004 April - 2005 März
Vortrãge, Symposion und Lesung
Vortrag von
Dr. Antje Vollmer
(Vizeprädentin des Deutschen Bundestages)
Zeit: Donnerstag, 22. April 2004
15.00-16.00
Ort: Sophia-Universität, Bibliothek, L-911
Lesung von
Heinz D. Heisl, Östereichischem Schriftsteller
Text: die rechtfertigung des alltäglichen oder drei worthäuser in der straße des jungen er
Zeit: Montag, 24. Mai 2004
15.30-17.00
Ort: Sophia-Universität, Bibliothek, L-921
Vortrag von
Frank Hartmann
(Erster Sekretär der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Thema: Die Rolle Deutschlands in der EU
Zeit: Dienstag, 08. Juni 2004
15.30 - 17.00
Ort: Sophia-Universität, Bibliothek, L-812
Lecture Concert
Ausführende: Karin Mikami (Vorlesung und Klavierbegleitung)
Tetsuo Ogawa (Barit
on)
Thema: ”Die schöne Müllerin” 
(Wilhelm Müller / Franz Schubert)
Zeit: Donnerstag, 10. Juni 2004
17.00-18.30
Ort: Sophia-Universität, 6.Gebäude,Catholic-Center,Saal(Untergeschoss)
Vortrag von
Pascal Lamy(
EU Trade Commissioner)
Thema: Globalisation and Trade : how do we ensure there is space for development?
Zeit: Dienstag, 22. Juni 2004, 14.00 - 15.00
Ort: Sophia-Universität, 10.Gebäude,Aula
Vortrag von
Annette Schörner, Inahberin/Geschäftführein Iris GmbH(Umwelttechnische Beratung) Dozentin an der Waseda-Universität
Thema: Umwelterziehung in Deutscland
Zeit: Dienstag, 29. Juni 2004, 17.00 - 18.30
Ort: Sophia-Universität, Bibliothek, L-812
Vortrag von
O. Univ.-Prof. Dr. Herbert Zeman (Universität Wien)
Thema: Die Innovation und Tradition. Die Dichtung von Thomas Bernhard.
Zeit: Dienstag, 12. Okt. 2004, 17.00-18.30
Ort: Tokubetsu-Kaigishitsu (7-1411), 14.Stock imGebäude Nr.7, Sophia-Universität
Lesung von
Josef Winkler
Zeit: Dienstag, 11. Nov. 2004, 15.30-17.00
Ort: Konferenzzimmer der Bibliothek L-812, Sophia-Universität
Vortrag von
Prof. Dr. Dietmar Goltschnigg
(Universität Graz)
Thema: Sozial- und kulturgeschichtliche Voraussetzungen der Wiener Moderne unter besonderer Berücksichtigung von Arthur Schnitzlers 'Leutnant Gustl'
Zeit: Montag, 15. Nov. 2004, 15.30-16.45
Ort: Konferenzzimmer der Bibliothek L-812, Sophia-Universität
Vortrag und Diskussion
Bundeskanzler Dr. Gerhard Schröder
Thema: "Deutschland und Japan" "Diskussion mit Studenten"
Zeit: Freitag, 10. Dezember 2004, 10:00-11:30
Ort: Aula, 10-go-kan, Sophia-Universität Tokyo
Mittelalter-Symposion
Thema: Exklusion und Toleranz in der deutschen Literatur des Mittelalters
Zeit: Samstag, 26. März, 14.00-17.45
Ort: Bibliothek L-812

2003 April - 2004 März
Vortrãge, Symposion und Lesung
Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Wendelin Schmidt-Dengler
(Professor fü
r Neuere deutsche Literatur an der Universität Wien)
Thema: Hugo von Hofmannsthal heute: Zum Problem
des Klessischen in der Moderne
Zeit: Montag, 14. Juli 2003
15.30-17.00 Uhr
Ort: Konferenzzimmer der Bibliothek L-812
Vortrag von Prof. Dr. Naoji Kimura (Ehrenprofessor der Sophia-Universität)
Thema: Lob der Goethephilologie. Unzeitgemäße Betrachtungen über die Germanistik
Zeit: Samstag, 27. Sept 2003, 15.30-16.30
Ort: Konferenzzimmer Nr. 6 im Sophia-House
Sprache: japanisch
Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Wiesmüller (Universität Innsbruck)
Thema : Geschichte als kritischer Spiegel der Gegenwart.
Zu Adalbert Stifters historischem Roman "Witiko"
Zeit : Donnerstag, 16. Okt. 2003, 17.00-18.30
Ort : Konferenzzimmer der Bibliothek L-911, Sophia-Universität
Vortrag von Prof. Dr. Gerhard Neumann (Universität München)
Thema : Mythologie blanche'-Metaphern als generative Kerne in Kleists "Penthesilea"-
Zeit : Freitag, 24. Okt. 2003, 15,30-17,00
Ort : Konferenzzimmer der Bibliothek L-812, Sophia-Universität
Vortrag Prof. Hans-Thies Lehmann
(Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main)
Thema : "Emilia Galotti" Regie : Michael Thalheimer
Zeit : Donnerstag, 30. Oktober 2003, 16.00-17.00
Ort : Konferenzzimmer der Bibliothek L-812, Sophia-Universität
Symposion
Thema : Mittelalter als Ausgangspunkt der europäischen Kultur
Zeit : Samstag, 1. November 2003, 14:00-18:00
Europe Now ― Sophia EU Lecture Series
Prof. Giuseppe SCHIAVONE
Theme : The Enlargement Process and the Foreign Policy Role of the EU
Zeit : Mittwoch, 5. November 2003, 15:30-17:00
Ort : Konferenzzimmer der Bibliothek L-812, Sophia-Universität
Sprache : englisch
Lesung von Margit Schreiner (Österreichische Schriftstellerin)
Text : Heißt lieben
Zeit : 10. Nov. (Mon) 15.30 Uhr
Ort : Konferenzzimmer der Bibliothek L-812, Sophia-Universität

2002 April - 2003 März
Vortrãge und Lesungen
Lesung von Thomas Brussig
Text: Leben bis Männer
Zeit: Donnerstag, 6. Juni 2002
15.30-17.00 Uhr
Ort: Konferenzzimmer der Bibliothek L-812
Vortrag von Dr. Dietmar Goltschnigg (Universität Graz)
Thema: Krieg und Frieden in Dürrenmatts weltpolitischer Tragikomödie "Achterloo"
Zeit: Donnerstag, 3. Oktober 2002
15.30-17.00
Ort: Konferenzzimmer der Bibliothek L-812
Vortrag von Prof. Hans-Thies Lehmann
(Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main)
Thema: Deutsches Theater seit der Vereinigung
Zeit: Donnerstag, 24. Oktober 2002
13.30-15.00
Ort: Konferenzzimmer der Bibliothek L-812
Lesung von Herrn Wolf Haas
(österreichischer Schriftsteller)
Text: Komm, süßer Tod
Zeit: Donnerstag, 14. November 2002
15.30-17.00
Ort: Sophia-Universität, Bibliothek, L-812
Einladung zu einem Lecture Concert
Goethe-Gedichte in Vertonungen von Franz Schubert
Thema: Mignon und der Harfenspieler
aus Wilhelm Meisters Lehrjahre
Programm: Kennst du das Land, wo die Zitronen Blüh'n
Mignon1, 2 und 3
Der Sänger
Gesänge des Harfenspielers 1, 2 und 3
Nur wer die Sehnsucht kennt (Duett)
Ausführende: Karin Mikami (Vorlesung und Klavierbegleitung)
Nobuko Tsuboda (Mezzo-Sopran)
Tetsuo Ogawa (Bariton)
Zeit: Freitag, 6. Dezember, 17.00-18.30
Ort: Sophia-Universität, Gebäude Nr.8 Raum 410
Vortrag von Univ. Prof. Dr. Karl Acham
(Karl-Franzens-Universität Graz, Institut für Soziologie)
Thema: "Mythos und Moderne"
Zeit: Mittwoch, 12. Februar, 17.15-18.45
Ort: Konferenzzimmer der Bibliothek L-812 , Sophia-Universität
Filmvorführungen
Mittwoch, 8.Mai: "Nordkurv"
Mittwoch, 5.Juni: "Helden wie wir"

2001 April - 2002 März
Vortrãge und Lesungen
Lesung von Frau Liesl Ujvary
Zeit: Freitag, 18. Jan, 2002, 15.30 - 17.00
Ort: Sophia-Universität, Bibliothek, Zimmer L-812
Text: Im Wahrheitsraum
Keine Anmeldung nötig.

Lesung von Herrn Robert Menasse
Zeit: Dienstag, 20. November 2001, 15.30 - 17.00
Ort: Sophia-Universität, Gebäude Nr. 7, Tokubetsu Kaigishitsu
Text: Die Vertreibung aus der Hölle (2001)


Vorlesung von Dr. Matthias Frese
(Westfälisches Institut für Regionalgeschichte)
Thema: Die 1960er Jahre als "Wendezeit" der Bundesrepublik.
Demokratisierung und gesellschaftlicher Aufbruch.
Zeit: Dienstag, 6. November 2001, 15.30 - 17.00
Ort: Sophia-Universität, Bibliothek, Zimmer 812
Inhalt: Die 1960er Jahre sind die Phase des politischen, sozialen und kulturellen Um- und Aufbruchs und zugleich eine Phase scharfer innenpolitischer Auseinandersetzungen (z.B. Generationskonflikt).  Der Vortrag skizziert zunächst die politischen, sozialen, ökonomischen und kulturellen Bereiche und diskutiert anschließend einzelne Problemfelder: das Verhältnis von Politik und Öffentlichkeit, die Planung gesellschaftlicher Bereiche als Reformprinzip, Lebensstile im Wandel.

Lesung von Herrn Martin R. Dean
Zeit Donnerstag, 4. Oktober 2001, 15.15 - 17.00
Ort: Sophia-Universität, Bibliothek L-812
Text: "Die verborgenen Gãrten"
"Monsieur Fume oder Das Glück der Vergeßlichkeit"
Martin R. Dean, geboren 1955 in Menziken/Aargau, studierte Philosophie und lebt als Schriftsteller und Essayist in Basel.
Werke: Verborgenen Garten (1982), Die gefiederte Frau (1984), Der Mann ohne Licht (1988), Außer mir. Ein Journal (1990), Der Guayanaknoten (1994), Die Ballade von Billie und Joe (1997), Monsieur Fume oder Das Glück der Vergeßlichkeit (1998).  Weitere Veröffentlichungen in Anthologien, Zeitschriften, Zeitungen und Katalogen.  Sein Werk wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet.

Gesprächskonzert mit Prof. Dr. Karin Mikami und Tetsuo Ogawa, Bariton
Vortrag und Klavier: Karin Mikami
Gesang: Tetsuo Ogawa (Bariton)
Thema: Goethes Wortsymbolik --- Schuberts Klngbild
   <Licht und Schatten im Menschenleben>
Zeit: Freitag, 13. Juli 2001, 15.30-
Ort: Große Aula im Gebäude Nr. 10 der Sophia-Universität
Vortrag: Japanisch



Lecture by Prof. Dr. Peter Baron
(HypoVereinsbank. Chairman of HVB Asia Limited)
Theme: "Restructuring EUROland"
Date: Tuesday, June 26th, 2001
Time: 15:15-17:00
Place: Conference Room No.812 (8th floor), Central Library, Sophia University at Yotsuya
Language: English
Discussion: Questions and answers in Japanese, German or English
Resumé: Japanese and German
Contents: government control and ownership - privatization - capital markets - tax reform - shareholder value - unemployment - new jobs - productivity - sustainable growth - social security
Vorlesung am Community College
Deutschland. Der Bund und die Länder(Japanisch)
Ziel dieser Veranstaltung ist es, die Verfassung und Geschichte der Bundesrepublik Deutschland zu studieren. Sehr im Unterschied zu anderen europäischen Landern, etwa Frankreich, ist Deutschland ein Bundes-Staat.  Es gibt 16 selbständige Länder, die zusammen einen Bund bilden, der eine sehr komplizierte Geschichte und Struktur hat.
16. April Die einleitende Vorlesung
charakterisiert das Verhältnis von Bund und Ländern, vor allem im Bereich der Gesetzgebung und Finanzen.
Die folgenden 10 Veranstaltungen analysieren die Eigenarten bestimmter Bundesländer (Geschichte, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur, Landschaft, etc.):
23. April Bayern
7. Mai Baden Württemberg
14. Mai Hessen, Saarland, Rheinland-Pfalz
21. Mai Nordrhein-Westfalen
28. Mai Niedersachsen
6. Juni Bremen, Hamburg
11. Juni Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt
18. Juni Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern
25. Juni Potsdam, Berlin
2. Juli Wiedervereinigung.  Alte und neue Bundesländer
Wichtig ist dieser Überblick, um die Widersprüche, die schwachen und starken Seiten der Bundesrepublik zu verstehen.
9. Juli Die abschliesende Vorlesung
skizziert Chancen für die Zukunft Europas, Chancen für Europa, Chancen für Deutschland, die sich aus dieser Länder-Vielfalt und bundesstaatlichen Ordnung ergeben: Mit den Regionen werden in der Europäischen Union die (Bundes-)Länder an Bedeutung gewinnen; in dem Verhältnis von Bund und Ländern ist vielleicht auch eine Analogie verborgen, die für die politische Neuordnung der souveränen Staaten in der Europäischen Union von Bedeutung werden könnte.

2000 April - 2001 März
Vortrãge und Lesungen






Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Herbert
(Universität Freiburg. i. Br.)
Professor für Neuere und Neueste Geschichte, spez.: Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg, Zwangsarbeiterentschädigung und Entschädigung allgemein, Geschichte der ausländische Arbeiter in Deutschland, Holocaust-Forschung, rechte Intellektuelle von Weimar bis Bundesrepublik, NS-Eliten in der Bundesrepublik, Liberalisierungsprozesse in der BRD 1950-1975
Thema: Liberalisierungsprozesse der Bundesrepublik Deutschland, 1950 bis 1975
Zeit: Dienstag, 27. Februar 2001, 15:00-17:00
Ort: Sophia-Universität, 8-307
Inhalt: Die neuere Forschung zur Geschichte der NS-Diktatur zeigt, wie stark Politik und Ideologie der Nationalsozialisten die deutsche Bevölkerung bis 1945 beeinflußt und geprägt haben.  Gleichwohl wurde die Bundesrepublik Deutschland bereits in den 1970er Jahren weltweit als gefestigte westliche Demokratie mit einer ausgeprägten liberalen politischen Kultur angesehen.  Zwischen den 50er und den frühen 70er Jahren hat also offenbar ein bemerkenswerter Wandlungsprozess stattgefunden, während dessen Staat und Gesellschaft der Bundesrepublik tiefgreifend liberalisiert worden sind.  Dieser Liberalisierungsprozeß steht im Mittelpunkt der in dem Vortrag angestellten Überlegungen.


Vorlesung von Herrn Naoki Sato (mit Dias, auf japanisch)
(Kurator am Nationalmuseum für westliche Kunst)
Thema: Kaiseridee und Kunst.  Von Karl dem Großen bis zur Renaissance.
Zeit: Dienstag, 21. Nov. 2000, 15.30 - 17.00
Ort: Sophia-Universität, Bibliothek L-812


Lesung von Robert Schindel
(Österreichischer Schriftsteller)
Text: Gebürtig
Zeit: Montag, 6. Nov. 2000, 15.30 - 17.00
Ort: Sophia-Universität, Bibliothek L-812


Vortrag von Prof. Dr. Bernd Martin
(Universität Freiburg i. Br.)
Thema: Heidegger zwischen Marburg und Freiburg (1923-28)
Zeit: Freitag, 20. Okt 2000, 16.00 - 17.30
Ort: Sophia-Universität, Bibliothek L-812
Exposé:       Verkehrs- und Wohnverhältnisse in Marburg, 1923.
       Das klotzig-dumpfe Haus in der Schwanallee Nr. 21; Umzug in die Villa am Südrand der Altstadt, Barfüßertor 15.  Hannah Arendt wohnte zwei Semester lang in der Nähe, Lutherstraße 6.  Ihr Mansardenzimmer und die Hütte in Todtnauberg im Hochschwarzwald wurden der Raum, in dem "Sein und Zeit" entstand.
      Martin Heidegger, geb. 1889; Promotion 1913; Habilitation 1915; 1917 Heirat mit Elfride Petri, wird 1917, 1920; 1922 für eine Professur in Marburg empfohlen.  Zum 1. Oktober 1923 tritt Heidegger seinen Dienst an der Philipps-Universität an.  Er verdankt die Berufung der Protektion von Edmund Husserl.
      Schwierigkeiten der Wohnungssuche zur Zeit der Hyperinflation, Sommer 1923.  Lebenskosten, Gehalt. (später, 1934 in Freiburg, gehört Heidegger zu den Spitzenverdiener der Professorenschaft).  Ausenseiterrolle (Skianzug; "existentieller Anzug").  3000 Studierende, "bieder und ohne besondere Antriebe", mehr als Dreiviertel in Verbindungen organisiert. Konkurrenz zwischen Nicolai Hartmann (Nachtmensch) und Heidegger (Frühaufsteher).  Die Studenten hören bei dem Neuen.  Hartmann resigniert und geht 1925 nach Köln.  Vorliebe des Philosophenkönigs für die völkisch gesunden Kräfte der Jugend.  Wissenschaftlich und menschlich verbunden nur mit Rudolf Bultmann, dem protestantischen Theologen ("Jesus", 1926).  Heidegger profiliert sich als aggressiver Atheist.
      Hannah Arendt, 1906 in Hannover geboren, Jüdin, in Königsberg aufgewachsen: mit 18 Jahren Beginn des Studiums in Marburg.  Das Liebesverhältnis, bis 1928.  Elisabeth Blockmann (1892-1972), Halbjüdin, Jugendfreundin von Heideggers Frau.  Die Höhe der Schwarzwald-Berge als eine Bedingung für die schöpferische Arbeit.  Der Panoramablick von oben.  Die Frage nach der Zeitbebundenheit eines philosophischen Werkes.  Gibt es eine Beziehung zwischen der geistige Disponiertheit Heideggers und den völkischen Vorstellungen des Nationalsozialismus?  Philosoph der "konservativen Revolution".  Es gibt keinen "Rassebegriff" wie im NS.  Aber es finden sich Wegbereiter kommender Größe bei Heidegger.
       Berufung als Nachfolger von Nicolai Hartmann zum Ordinarius in Marburg.  Nach wiederholtem Zögern stimmt das Kultusministerium in Berlin im November 1927 zu.  Jedoch in Freiburg hat die Berufungskommission sich Heidegger als Nachfolger Husserls auserkoren (Dezember 1927).  Am 1. April 1928 nimmt Heidegger den Ruf nach Freiburg an.  Erwerb eines Grundstücks und Bau des Hauses am Rötebuck 47.  Heideggers Hinterlassenschaft in Marburg sind Animosiäten.  Sein politisches Handeln seit 1933 wird von Marburg aus kritisch beäugt.  Auch in Freiburg bleibt Heidegger weithin isoliert.  Sein Rektorat scheitert, und die Partei ist ihm nicht wohlgesonnen.  Als die Front sich dem Schwarzwald nähert, bricht Heidegger physisch zusammen.  Der große Aufbruch, in Marburg begonnen, in Freiburg fortgeführt, endet 1945 in Meßkirch.  Das Platon-Zitat (Politeia, VI. Buch 497d, Tá gár dê megála pánta episphalê, "Alles Große steht im Sturm"; "Alles Große verfällt leicht." ), mit dem Heidegger seine Freiburger Antrittsvorlesung geschlossen hatte, holte den Philosophen 12 Jahre später ein.

Vortrag von Dr. Shingo Yoshida
Thema: "Fragen zur japanisch-deutschen Kommunikation"
      - 30jährige Erfahrungen im internationalen Rundfunk -
Zeit: Donnerstag, 13. Juli 2000, 15.30-17.00
Ort: Sophia-Universität, Bibliothek L-812

Lesung von Antonio Fian
Text: Büchermacher und Auf halber Höhe
Zeit: Dienstag, 27. Juni 2000, 15.30-17.00
Ort: Sophia-Universität, Bibliothek L-812

Lesung von Dr. Paul Nizon
Thema: Auf der Suche nach der Schönheit
Zeit: Dienstag, 16.Mai 2000, 15.30Uhr
Ort: Sophia-Universität, Bibliothek L-812

Vortrag von Herrn Richard Kühnel
Thema: Die aktuelle politische Situation in Österreich
Zeit: Dienstag, 25.April 2000, 15.30Uhr
Ort: Sophia-Universität, Bibliothek L-812



Vorlesung am Community College
Sophia Community College   2000
"Fünfzig Jahre Bundesrepublik Deutschland"
17. Apr. Einleitung - der Weg zur EU
24. Apr. Der Bundestag und das Wahlverfahren
08. Mai Die Bundeskanzler
15. Mai Die Beziehung zwischen Frankreich und Deutschland
22. Mai Die Ostpolitik
29. Mai Die deutsche Gesellschaft - aus der Sicht der Soziolinguistik
05. Jun. Die Überwindung der Vergangenheit
12. Jun. Das Verlagswesen. Übersetzungen
19. Jun. Philosophie: "Katastrophe und Wiedergeburt - von Walter Benjamin zu Heiner Müller"
26. Jun. Literatur von Böll bis Grass
03. Jul. Das Grundgesetz und die Vereinigung
10. Jul. Ausblick - das Zukunftsbild Deutschlands in Europa

                   


1999 April - 2000 März
Symposium
Goethejahr 1999
                Goethe - Wirkung und Gegenwart
           In Kooperation mit dem Goethe - Institut Tokyo
Zeit: 28. und 29. Oktober 1999
Ort: Große Aula im Gebäude Nr. 10 der Sophia-Univ.
Konferenzzimmer der Bibliothek L-921
Donnerstag, 28. Okt. 1999
Moderation: Prof. Heinz T. Hamm, Tokyo
Musikalische
Umrahmung:
Studentenorchester
Johannes Brahms: Sextett B-Dur op.18, 2. und 4. Satz
Begrüßung: Prof. William Currie
Rektor der Sophia-Universität
Eröffnung: Dr. Uwe Kaestner
Botschafter der Bundesrepublik Deutschland
Begrüßung: Dr. Heinz-Hugo Becker
Direktor Goethe-Institut Tokyo
Festvortrag: Bildung als "deutsche Ideologie" ?
Prof. Wilhelm Voßkamp, Köln
Filmvorführung: Faust (Inszenierung: Gustaf Gründgens)
Goethe und die chinesische Klassik
Prof. Zhang Yushu, Beijing
Goethes Faust - die Tragödie der modernen Übereilung
Dr. Manfred Osten, Bonn
Goethe in der koreanischen Kultur
Prof. Kim Tschong-Dae, Seoul
"Hier, oder nirgends ist Amerika." Anmerkungen zu Goethe und die neue Welt
Prof. Walter Hinderer, Princeton
Kaffeepause
Podiumsdiskussion: Goethes Weltbürgertüm  im Bau
Alle Referenten des Tages
Empfang im Sophia-House
Begrüßung: Prof. Toshiaki Koso
Kanzler der Sophia-Universität
Freitag, 29.Okt.1999
 Moderation: Prof. Jean-Claude Hollerich, Tokyo
Goethes Faust auf der koreanischen Bühne. Überlegungen zur Rezeption in Korea
Prof. Rhie Won-Yang, Ansan
Schweizer Spuren in Goethes Werk
Prof. Adolf Muschg, Zürich
Goethe-Rezeption in China. Von Wertherfieber zuWerther-Übersetzungseifer
Prof. Yang Wuneng, Chengdu
Goethe in Österreich
Prof. Werner M. Bauer, Innsbruck
Filmvorführung: Die Leiden des jungen Werther
(Inszenierung: Marco Arturo Marelli)
Englische Literatur als Weltliteratur
Prof. T. J. Reed, Oxford
Goethe und die japanische Mentalität
Prof. Naoji Kimura, Tokyo
Der fremde Goethe. Die Deutschen und ihr Dichter
Prof. Lothar Ehrlich, Weimar
Kaffeepause
Podiumsdiskussion: Goethe und die Nationalkulturen  im Bau
Alle Referenten des Tages
Abschlußansprache:
Prof. Naoji Kimura
Mit Unterstützung der Botschaften der Schweiz, Österreichs und der Bundesrepublik Deutschland sowie der Lufthansa, der Swissair, der Kulturstiftung Pro Helvetia und der Goethe-Gesellschaft in Japan


Vortrãge und Lesungen
Vortrag von Prof. Dr. Walter Gebhard, Bayreuth
Thema: Nietzsche und Goethe
Zeit: 21.Dezember 1999, 15.00 Uhr
Ort: Sophia-Universität, Bibliothek L-812

Kolloquium mit Botschafter Luxemburgs Pierre Gramegna
Thema: "Luxemburg und Japan"
Zeit: Donnerstag, 16. Dezember 1999, 15:30 Uhr
Ort: Sophia-Universität, Bibliothek L-314

Vortrag von Herrn Volker Klein,
dem Generalsekretär des Japanisch-Deutschen Zentrums Berlin
Thema: Gegenwärtige deutsch-japanische Beziehungen
Zeit: Mittwoch, 7.Juli 1999, 15:00 Uhr
Ort: Sophia-Universität, Bibliothek, L-812

Vortrag von Prof.Dr. Peter Wiesinger (Universität Wien)
Thema: Wie österreichisch ist die österreichische Gegenwartsliteratur unter sprachlichen Aspekten?
Zeit: Sonntag, 23. Mai 1999, 14:00 Uhr
Ort: Sophia-Universität, Bibliothek  L-812
Exposé: Die deutsche Schriftsprache ist keine Einheitssprache, sondern gliedert sich in regionale Varietäten, deren eine das österreichische Deutsch ist. Wie sich die österreichischen Schriftsteller der Gegenwart in ihren Werken zum österreichischen Deutsch und zur allgemeinen deutschen Schriftsprache verhalten, soll an ausgewählten Beispielen aufgezeigt werden.
Vorlesung am Community College

Sophia Community College     WS 1999/2000
­ Der geschichtliche Hintergrund der EU ­
05.Okt. Die EU und das europäische Mittelalter Naoji Kimura
12.Okt. Entstehung und Untergang des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation Akio Nakai
19.Okt. Die Aufklärung und Europa Jean-Claude Hollerich
26.Okt. Maria Theresia und ihre Zeit Reiko Kitajima
09.Nov. Die politische ldee der Romantik Tomoyuki Sato
16.Nov. Wiener Kongreß und März-Revolution Akio Nakai
30.Nov. Die österreichisch-ungarische Doppelmonarchie Yasusada Yawata
07.Dez. Preußen und das Deutsche Reich Heinz T.Hamm
14.Dez. Weimarer Republik und die Demokratie Heinz T.Hamm
21.Dez. Der Europagedanke von Coudenhove-Kalergi Jean-Claude Hollerich
11.Jan. Europa unter dem Dritten Reich Shigeko Inoue
18.Jan. Bundesrepublik Deutschland 1949-1999 Naoji Kimura


                   


1998 April - 1999 März
Symposien
Symposium: "Die EU und die deutschsprachigen Länder"
Zeit: 12.-13. Dezember 1998
Ort: Sophia-Universität, Bibliothek L-921
12. Dezember
Moderation: Prof. Heinz T. Hamm
Begrüßung durch den österreichischen Botschafter Dr. Martin Vukovich
Die europäische Vereinigung aus der Sicht der internationalen Politik
Prof. Kuniko Inoguchi
Was ist Europa?
Prof. Jean-Claude Hollerich
Die Erneuerung Europas
Prof. Helmut Loiskandl
Die EU und die deutsche Wirtschaft
Dr. Ulrich Junker
Gesandter an der Deutschen Botschaft
Die EU und die Umweltpolitik
Pierre Gramegna, Botschafter Luxemburgs
Podiumsdiskussion
13. Dezember
Moderation: Prof. Jean-Claude Hollerich
Der Euro und Japan
Senior Economist Tadahiro Yoshino
Die EU, Deutschland und Frankreich
Prof. Masaharu Nakamura
Die EU und die nationale Gesetzgebung
Prof. Tadashi Takizawa
Die EU, NATO, Mittel-und Osteuropa
Prof. Shigeo Mutsushika
Die EU und die nationalen Kulturen
Prof. Takashi Miyajima
Podiumsdiskussion
Abschlußansprache Prof. Naoji Kimura


Symposium: Die Schweiz -- Kontinuität und Wandel
aus Anlass des 80. Geburtstags von Professor Emeritus Dr. Thomas Immoos -
Zeit: 24. Oktober 1998
Ort : Sophia-Universität, Bibliothek L-921
Moderation: Prof. Jean-Claude Hollerich
Eröffnungsrede vom Präsidenten der Sophia-Universität, Prof. Keiji Ohtani
Begrüssung durch den Botschafter der Schweiz in Tokyo
Dr. Johannes J. Manz
Festansprache: "Mein Leben in Japan als Schweizer"
Prof. Dr. Thomas Immoos, Tokyo
Die Bedeutung der Schweiz für Europa
Dr. Robert Schneebeli, Zürich
Einige strukturelle Aspekte der Gesellschaft in der Schweiz -- u.a. Frauen und Minoritäten
Prof. Dr. René Levy, Lausanne
Ein Land der kulturellen Multiplizität
Prof. Yasusada Yawata, Tokyo
Einführung des "Euro" und die schweizerische Wirtschaft
Yoshiro Okamoto, Sapporo
Podiumsdiskussion
Abschlußansprache Prof. Dr. Naoji Kimura
Vortrãge und Lesungen
Kolloquium mit Prof. Dr. Kurt Biedenkopf, Ministerpräsident von Sachsen
Thema: "Sachsen, Deutschland und Osteuropa"
Zeit: Dienstag, 16. Februar 1999, 15:30 Uhr
Ort: Sophia-Universität, Bibliothek L-314

Vortrag von Dr. Felix Philipp Ingold, St.Gallen
Thema: Wie entsteht ein literarischer Text?
Die Frage nach dem Autor
Zeit: Dienstag, 17. November 1998, 15.00 Uhr
Ort: Sophia-Universität, Bibliothek L-812

Vortrag von Prof. Dr. Eduard Goldstücker, Prag
Thema: Jüdische Literatur deutscher Sprache in Prag
Zeit: Mittwoch, 7. Oktober 1998, 15.00 Uhr
Ort: Sophia-Universität, Bibliothek L-812


Vortrag von Herrn Frank Elbe,
Botschafter der Bundesrepublik Deutschland
Thema: Die Rolle Deutschlands nach der Vereinigung
Zeit: 7.Mai 1998
Ort: Sophia-Universität, Bibliothek L-921
Ausstellung

Eine Austellung zum Domjubiläum 1998
Menschen, Engel, Ungeheuer   Ausstattungsdetails des Kölner Doms.
Fotografien von Reinhard Matz und Axel Schenk
Zeit: 6.- 8.Mai 1998
Ort: Sophia-Universität, Bibliothek 9.Stock



                   


Die Rolle Deutschlands nach der Vereinigung
Vortrag von Herrn Frank Elbe, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland

Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Studentinnen und Studenten!

Es ist für mich eine große Freude, von der so traditionsreichen Sophia-Universität eingeladen zu werden und hier über Deutschland sprechen zu dürfen, über die Entwicklung der Beziehungen zwischen Deutschland und Japan, aber auch vielleicht über die Beziehungen zwischen Europa und Asien.
Ich möchte zunächst zum Ausdruck bringen, daß ich sehr gerne deutscher Botschafter in Japan bin. Seit Dezember vergangenen Jahres bin ich in Japan, davor war ich vierein- halb Jahre als Botschafter in Indien. In der kurzen Zeit, die ich hier bin, konnte ich mir ein Bild machen von der Liebenswürdigkeit, der Anständigkeit, dem Fleiß und auch der Anstrengungsbereitschaft der Menschen in diesem Land. Ich bin beeindruckt, welche Sympathie meinem Land, meinen Mitarbeitern an der Botschaft von Japan und den Menschen hier entgegengebracht wird.

Ich bin gebeten worden, etwas über die Entwicklung der Nachkriegsgeschichte Deutschlands zu erzählen. Das will ich gerne tun. Ihr Land und unser Land haben in der Nachkriegsgeschichte einen nahzu identischen Anfang gemacht. Wir haben uns aus einer Situation der militärischen Niederwerfung, der kriegerischen Zerstörung, vielleicht sogar der moralischen Zerstörung, hocharbeiten müssen, um unseren Platz in der internationalen Gemeinschaft erneut einnehmen zu können. Das war, soweit Deutschland betroffen war, eine außerordentliche schwierige Situation. Deutschland war 1945 nahezu völlig zerstört. Wir haben durch den Krieg etwa ein Drittel des Terri-toriums Deutschlands verloren, und wir sind in der Nachkriegsphase durch eine sehr komplizierte Periode der Anpassung gegangen.

Unmittelbar nach der Konferenz von Potsdam 1945 zeichnete sich ab, daß Deutschland, wie auch die übrigen Staaten Mitteleuropas und Westeuropas nicht sicher waren vor den aggressiven Ambitionen des sowjetischen Führers Stalin. Wir erlebten, daß der oberflächliche Konsens zwischen den Alliierten, der solange bestanden hatte, als sie mit Deutschland in Krieg waren, zerbrach. Wir erlebten, wie Stalin ein europäisches Land nach dem anderen übernahm, indem die bürgerlichen Regierungen, zum Beispiel in Polen, in der Tschechoslowakei, in Bulgarien, in Rumänien, in Ungarn, durch Marionettenregierungen der kommunistischen Partei ersetzt wurden. In Europa ging ein Eiserner Vorhang herunter. Ich habe die überwiegende Zeit meines Lebens in Bonn gelebt. Bonn liegt 275 km von der Grenze entfernt, die Deutschland teilte. Jenseits dieser Grenze unterhielt die Sowiet-Union 42 Divisionen, die im Falle eines direkten Durchmarsches Bonn in drei bis vier Stunden erreicht hätten. Bonn lag wie die meisten deutschen Städte im Zielbereich der sowjetischen Kurzstrecken-Raketen vom Typ Scud. Und man kann davon ausgehen, daß Bonn, weil es ja die Hauptstadt Deutschlands war, auch einbezogen war in die Zielplanung der sowjetischen Mittelstrecken-Raketen vom Typ SS 20. Sie müssen sich dann vorstellen, daß Berlin wie eine kleine, ungeschützte Insel mit seinen zwei Millionen Einwohnern mitten im Gebiet der sowjetisch besetzten Zone, beziehungsweise der späteren DDR liegt.
Das war die Situation der unmittelbaren Konfrontation, wie sie Europa erlebte, bis in das Jahr 1989, als die Mauer in Berlin fiel. Für uns war diese Situation nicht nur in einem hohen Maße unangenehm, sie war in einem hohen Maße bedrohlich. Denn die Gefahr einer militärischen Konfrontation war ja, zumindestens theoretisch, nicht auszuschließen. Und Deutschland, zusammen mit einigen anderen Nachbarn, wäre dann das Schlachtfeld, erneut das Schlachtfeld Europas geworden.

Man hat dann Mitte der 60er Jahre darüber nachgedacht, wie man diesen gefährlichen Zustand der Spannung auflösen könnte. Es gab 1968 unter den Mitgliedsstaaten der NATO eine Überlegung, wie man eine neue Politik begründen könnte, die auf eine Entspannung der Situation in Europa gerichtet war. Da hat man in Brüssel ein Dokument verabschiedet, das in die Geschichte eingegangen ist, als der "Harmel-Bericht". Ein Bericht, der nach dem früheren belgischen Außenminister Pierre Harmel benannt worden ist. Dieser Harmel-Bericht hatte eine neue Doktrin ("flexible response&